Geht die Biene, gehen wir mit-Ursachen für das Bienensterben

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Jährlich ist ein Rückgang der Insekten von 2 % zu verzeichnen. Und damit meinen wir auch andere bestäubungsaktive Tiere wie beispielsweise Schmetterlinge, Fliegen und Käfer. Das Bienensterben nimmt gewaltige Ausmaße an und gefährdet damit das gesamte Ökosystem. Wir müssen ihren Lebensraum unbedingt erhalten. Vor allem Wildbienen brauchen unsere Hilfe!

Bienensterben

 

“Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.” (Albert Einstein)

 

Wildbienen – Einzelgänger und Einzelkämpfer

Den Honigbienen geht es gut, denn sie werden von Imkern gepflegt und umsorgt. Anders sieht es aber bei dwilde Bieneen Wildbienen aus, die den überwiegenden Anteil der Bienen ausmachen. Im Gegensatz zur Honigbiene, die mit bis zu 50.000 Bienen im Volk lebt, sind die meisten Wildbienen Einzelgänger und bauen sich ihre Nester in Baumstämmen, Schneckenhäusern, Felsspalten und Bodenlöchern. Sie übernehmen alle Arbeiten vom Nestbau bis zur Brutpflege selbst. Etwa 30 % der Wildbienenarten sind auf wenige Pflanzenarten spezialisiert und stehen mit diesen in einer Symbiose. Das bedeutet, dass Pflanze und Wildbiene voneinander profitieren. Stirbt einer von beiden aus, so kann auch der andere nicht überleben. Daher ist es so wichtig, dass wir die Pflanzenvielfalt und damit auch die Wildbienen schützen. Im Gegensatz zur Honigbiene stellt die Wildbiene keinen Honig her, sondern frisst den Nektar direkt.

 

Auslöser für das Bienensterben ist der Mensch

Durch das Zusammenspiel unterschiedlichster Faktoren wird das Leben der Biene enorm beeinträchtigt.

Es wird gebaut, was das Zeug hält. Immer mehr Gebäude entstehen, aber für Grünflächen mit bienenfreundlichen Pflanzen ist kein Platz. In der Landwirtschaft finden Bienen nicht genügend Nahrung, da es immer mehr Monokulturenstatt Mischkulturen gibt. Das bedeutet, dass auf einer Fläche nur bestimmte Pflanzensorten angebaut wird, die dann alle zur selben Zeit blühen. Toll für die Bienen meint man erst einmal, doch in den anderen Monaten müssen sie sehen, wo sie ihr Futter herbekommen. Deshalb befürworten wir ganz klar Mischkulturen.

 

Rapsfeld

Ca. 30 % der Wildbienen finden ihre Nahrung nur auf bestimmten Pflanzenarten.Sind diese nicht mehr ausreichend vorhanden, weil andere Pflanzen rentabler sind, fehlt ihnen die Nahrungsgrundlage. Dadurch stirbt nicht nur die Biene, auch die Artenvielfalt der Pflanzen nimmt ab.

 

Sortenvielfalt

 

 

 

 

PestizideDer Einsatz von chemischen Pestizidenin der Landwirtschaft ist zusätzlich verantwortlich für das Bienensterben. Außerdem werden durch den Einsatz von Pestiziden die Böden vergiftet.

 

 

 

 

 

Ein weiterer Punkt für dasMilbe Bienensterben ist die Varroamilbe, der die Bienen zum Opfer fallen. Sie wurde ursprünglich aus Asien eingeschleppt und stürzt sich auf die Brut der Bienen. Der Parasit ernährt sich von ihrem Blut und überträgt Krankheiten, die die Bienen schwächen und letztendlich sterben lassen. Besonders anfällig ist die Varroamilbe zwar bei den Honigbienen, aber auch die Wildbiene muss darunter leiden, wenn sie in Kontakt mit Honigbienen oder betroffenen Pflanzen kommt.

 

 

 

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